25.11.2017

Die Hauptstadt

Robert Menasse kann von der EU und den Beamten der Europäischen Kommission nicht nur gut, ja mitreißend, erzählen – "Die Hauptstadt" ist fesselnd, witzig und rasant – ihm gelingt es mit dem zu Recht ausgezeichneten Roman überdies, das Spannungsfeld zwischen europäischer Idee und europäischer Realität in all seiner Dringlichkeit zu beleuchten.

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30.10.2017

Pauluskirche, Zwickau Marienthal

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23.10.2017

Der geglückte Tag

Der geglückte Tag beginnt vor dem Sonnenaufgang, im Licht einer Kerze auf dem Meditationskissen. Ich habe Zeit. In aller Ruhe bereite ich den Frühstücksbrei, bevor ich die Kinder wecke, die - zumindest an besonders geglückten Tagen - fröhlich aufstehen und voller Appetit das Frühstück in sich hineinschaufeln. Das Radio bleibt aus, die E-Mails können warten.

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15.10.2017

Pauluskirche, Marienthal

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21.09.2017

Ich weiß, was ich diesen Sommer getan habe

10 Ereignisse, die diesen Sommer unvergesslich machen.

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20.09.2017

und in dem moment holt meine Liebe zum Gegenschlag aus

Wirklich geschehen: Ich las vor dem Einschlafen noch eine der Erzählungen von Doris Anselm, es war, glaube ich, "Das Gartenjahr", in der zwei Frauen auf gänzlich unspektakuläre Weise einen Kleingarten bewohnen, bis das Alter, die Zeit, sie einholt. Ich sank in einen wohligen Schlaf, in dem ich die Geschichte weiterträumte, bis ich aufwachte, das offene Buch neben mir, nicht wissend, was ich gelesen und was ich geträumt hatte.

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07.08.2017

Vitte, Hiddensee

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27.07.2017

Ein fauler Gott

Stephan Lohse unternimmt in seinem Debüt-Roman eine zweifache Zeitreise. Er verlegt die Handlung in die 1970er Jahre. Und er erzählt zu weiten Teilen aus der Perspektive eines 11-Jährigen. Entstanden ist aber weder eine Hommage an das Leben in den 1970ern noch ein klassischer Coming-of-Age-Roman. Lohse erzählt von einem doppelten Zur-Welt-Kommen. Und der Leser erlernt von einem Teenager noch einmal das Sehen.

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26.07.2017

Eine allgemeine Theorie des Vergessens

Es ist eine unglaubliche Geschichte, der ein unvorstellbarer Schmerz zugrunde liegt. Ludovica Fernandes Mano erschießt am Vorabend der angolanischen Revolution in Notwehr einen Mann, den sie auf ihrem Balkon begräbt. Danach mauert sie sich in ihrer Wohnung ein, um die nächsten dreißig Jahre als Gefangene ihrer selbst in der Wohnung zu verbringen, während sich vor ihrem Fenster die Welt rasant verändert. Fast scheint es, als hätte die Welt sie vergessen ...

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05.07.2017

Benediktshof, Münster

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