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    Belletristik & Sachbuch Kinder- & Jugendliteratur Verstreute Texte Über mich

  • Widerstand und Ergebung

    Als vor einigen Jahren durch die Lektüre von ganz verschiedenen Autoren wie Christian Nürnberger, Christoph Quarch oder Christian Lehnert mein Interesse am Christentum geweckt worden war, empfahl mir eine Freundin auf die Frage nach zu lesenden theologischen Büchern dieses eine: Dietrich Bonhoeffers Briefe aus der Haft, die von dessen Freund Eberhard Bethge nach dem Krieg unter dem Titel "Widerstand und Ergebung" herausgegeben worden waren.

    10.05.2018
  • Eine Insel finden

    "Dichter-Nonne" trifft auf "Polit-Schriftsteller". Wichtiger aber: Bruder und Schwester treffen nach jahrzehntelanger Trennung aufeinander. Was haben sie sich zu sagen? Werden sie einander verstehen?

    03.04.2018
  • Esther Kinsky: Hain

    "Für den Hinterbliebenen bestimmt sich die Welt durch Abwesenheit." Protokoll einer Neuvermessung der Welt und Versuch einer Wiederaneignung im Angesicht des lähmenden Nichts.

    20.03.2018
  • Peter Handke: Die Obstdiebin

    "Wenn einer dich zwingt, mit ihm eine Meile zu gehen, geh mit ihm zwei."

    03.03.2018
  • Herr Wohllieb, Susanne Niemeyer und das Paradies

    Das Paradies: in den Büchern von Susanne Niemeyer versteckt es sich irgendwo zwischen Rhabarberbaiser und Butterblumen. Meine Bücher des Jahres 2017 - und wie ich ein Stück des Paradieses fand.

    30.12.2017
  • Die Kunst ein kreatives Leben zu führen

    Was bitte hat die benediktinische Regel des "ora et labore" mit der heutigen Arbeits- und Lebenswelt zu tun? Wie sieht die – ja andernorts stark umstrittene – Schnittmenge zwischen christlicher Spiritualität und Zen-Meditation aus? Und was hat das japanische Tee-Ritual zu einem anderen Verhältnis zu Arbeit und Leben beizutragen?

    20.12.2017
  • Die Hauptstadt

    Robert Menasse kann von der EU und den Beamten der Europäischen Kommission nicht nur gut, ja mitreißend, erzählen – "Die Hauptstadt" ist fesselnd, witzig und rasant – ihm gelingt es mit dem zu Recht ausgezeichneten Roman überdies, das Spannungsfeld zwischen europäischer Idee und europäischer Realität in all seiner Dringlichkeit zu beleuchten.

    25.11.2017
  • und in dem moment holt meine Liebe zum Gegenschlag aus

    Wirklich geschehen: Ich las vor dem Einschlafen noch eine der Erzählungen von Doris Anselm, es war, glaube ich, "Das Gartenjahr", in der zwei Frauen auf gänzlich unspektakuläre Weise einen Kleingarten bewohnen, bis das Alter, die Zeit, sie einholt. Ich sank in einen wohligen Schlaf, in dem ich die Geschichte weiterträumte, bis ich aufwachte, das offene Buch neben mir, nicht wissend, was ich gelesen und was ich geträumt hatte.

    20.09.2017
  • Ein fauler Gott

    Stephan Lohse unternimmt in seinem Debüt-Roman eine zweifache Zeitreise. Er verlegt die Handlung in die 1970er Jahre. Und er erzählt zu weiten Teilen aus der Perspektive eines 11-Jährigen. Entstanden ist aber weder eine Hommage an das Leben in den 1970ern noch ein klassischer Coming-of-Age-Roman. Lohse erzählt von einem doppelten Zur-Welt-Kommen. Und der Leser erlernt von einem Teenager noch einmal das Sehen.

    27.07.2017
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