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    Belletristik & Sachbuch Kinder- & Jugendliteratur Verstreute Texte Über mich

  • Die Kunst ein kreatives Leben zu führen

    Was bitte hat die benediktinische Regel des "ora et labore" mit der heutigen Arbeits- und Lebenswelt zu tun? Wie sieht die – ja andernorts stark umstrittene – Schnittmenge zwischen christlicher Spiritualität und Zen-Meditation aus? Und was hat das japanische Tee-Ritual zu einem anderen Verhältnis zu Arbeit und Leben beizutragen?

    20.12.2017
  • Die Hauptstadt

    Robert Menasse kann von der EU und den Beamten der Europäischen Kommission nicht nur gut, ja mitreißend, erzählen – "Die Hauptstadt" ist fesselnd, witzig und rasant – ihm gelingt es mit dem zu Recht ausgezeichneten Roman überdies, das Spannungsfeld zwischen europäischer Idee und europäischer Realität in all seiner Dringlichkeit zu beleuchten.

    25.11.2017
  • und in dem moment holt meine Liebe zum Gegenschlag aus

    Wirklich geschehen: Ich las vor dem Einschlafen noch eine der Erzählungen von Doris Anselm, es war, glaube ich, "Das Gartenjahr", in der zwei Frauen auf gänzlich unspektakuläre Weise einen Kleingarten bewohnen, bis das Alter, die Zeit, sie einholt. Ich sank in einen wohligen Schlaf, in dem ich die Geschichte weiterträumte, bis ich aufwachte, das offene Buch neben mir, nicht wissend, was ich gelesen und was ich geträumt hatte.

    20.09.2017
  • Ein fauler Gott

    Stephan Lohse unternimmt in seinem Debüt-Roman eine zweifache Zeitreise. Er verlegt die Handlung in die 1970er Jahre. Und er erzählt zu weiten Teilen aus der Perspektive eines 11-Jährigen. Entstanden ist aber weder eine Hommage an das Leben in den 1970ern noch ein klassischer Coming-of-Age-Roman. Lohse erzählt von einem doppelten Zur-Welt-Kommen. Und der Leser erlernt von einem Teenager noch einmal das Sehen.

    27.07.2017
  • Eine allgemeine Theorie des Vergessens

    Es ist eine unglaubliche Geschichte, der ein unvorstellbarer Schmerz zugrunde liegt. Ludovica Fernandes Mano erschießt am Vorabend der angolanischen Revolution in Notwehr einen Mann, den sie auf ihrem Balkon begräbt. Danach mauert sie sich in ihrer Wohnung ein, um die nächsten dreißig Jahre als Gefangene ihrer selbst in der Wohnung zu verbringen, während sich vor ihrem Fenster die Welt rasant verändert. Fast scheint es, als hätte die Welt sie vergessen ...

    26.07.2017
  • Paul Auster: 4 3 2 1

    Ein schwerer Brocken: Paul Austers "4 3 2 1" hielt mich mit seinen 1259 Seiten fünf Monate lang in Beschlag. Weil sich, was da zwischen den Buchdeckeln liegt, kaum zusammenfassen lässt, mach ich's kurz ...

    30.06.2017
  • I see a Darkness - Johnny Cash

    Empfehlen ließ ich mir den "Man in Black" neulich von Frank Berzbach, der in der 2. Ausgabe des schönen Bookazines "Vinyl Stories" darüber schreibt, "wie ein Mann zu einer Ikone der Pop-Kultur wurde, der mit Pop nicht viel zu tun hatte".

    16.06.2017
  • Der Gott in einer Nuß

    Fliegende Blätter von Kult und Gebet: Christian Lehnert's Essay über Paulus ist vielleicht eins der wichtigsten Bücher in meinem Leben. Nun wendet sich Lehnert dem christlichen Gottesdienst zu - und zwar aus einem "seelischen Desaster" heraus...

    19.05.2017
  • Das Christentum - was man wirklich wissen muss

    Nachdem Christian Nürnberger schon einmal dargelegt hat, was man über die Bibel "wirklich wissen muss", liefert er auch im Folgeband, Das Christentum, wie erwartet kein Lexikon der christlichen Geschichte. Auf 300 Seiten eilt er durch 4000 Jahre Kulturgeschichte, nicht um Fakten und Personalien zu vermitteln, sondern um die Bedeutung des Christentums für die heutige Welt zu erforschen. Was man wirklich wissen muss? Die Frage zielt auf eine Essenz der christlichen Botschaft für die Welt von heute.

    31.03.2017
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